Zweifel über die Nachhaltigkeit einer jeglichen Zivilisation
Die Furcht der Figuranten
► Von Dr. Gerhard Mersmann | Forum-M7.com
Wenn man sich auf eines verlassen kann, dann ist es die ständige Steigerung der Hetze in dem, was als eine Reminiszenz an bessere Zeiten immer noch "Öffentlicher Diskurs" genannt wird. Von Diskurs ist da jedoch keine Spur mehr. Ohne bestimmte Akteure benennen zu wollen, auch weil es keinen Sinn macht, ist schon beim jeweiligen Intro völlig klar, wen es diesmal trifft.
Das Arsenal der Feindbilder ist mittlerweile so groß, wie sich das Kriegsminister kaum zu erträumen wagten. Für alles existieren schwarze Schafe — auch wenn dieser Terminus zu verniedlichend ist. Diejenigen, die sich der schweren Verbrechen aus Sicht der Diskutanten schuldig machen, sind allesamt dunkle Gestalten. (Bitte den Text in nachfolgender Illustration lesen!)

Bei der Betrachtung derer, die sich bei diesem kommunikativen Gemetzel mit Wollust beteiligen, kommt großer Zweifel über die Nachhaltigkeit einer jeglichen Zivilisation auf. Die Erkenntnis schreibt sich fest, dass eine Zivilisation nur so lange hält, wie ein kollektives Bewusstsein über ihre Existenz zu verzeichnen ist. Letzteres ist nicht mehr gegeben. Der Schlüssel dazu scheint die Tatsache zu sein, dass eine systemische Alternative nicht existiert.
















Der deutsche Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) hatte in seinen Berliner Jahren von 1927 bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 seine produktivste Zeit. In wenigen Jahren stieg er zu einer der wichtigsten intellektuellen Figuren Berlins auf.
































Ob Watergate, das für die Enthüllungen über illegale Abhörpraktiken auf Geheiß des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon steht oder Waterkantgate [auch Barschel-Pfeiffer-Affäre], mit dem die dunklen Machenschaften eines schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten bezeichnet wurden — es existierte einmal ein investigativer Journalismus, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Herrschenden ganz genau auf die Finger zu schauen.
Wenn Lebenserfahrung zum Ausschlusskriterium wird, dann lebst Du im besten Deutschland aller Zeiten (ibDaZ).















Bertolt Brecht, einmal gefragt, als er bereits zu den Großen am Dramaturgenhimmel seiner Zeit zählte, wie er denn sein Wirken einschätzte, antwortete mit dem Satz: „