Derjenige ist im Vorteil, der weiß was morgen ist
»Den Anspruch leben und den Laden am Laufen halten!«
► Von Dr. Gerhard Mersmann | Forum-M7.com
Ein Slogan hat, bereits lange bevor er mir bewusst war, mein Leben in erheblicher Weise bestimmt. Selbst in Phasen meines Berufslebens, wenn es um gravierende Veränderungsprozesse ging – und um die ging es fasst immer, denn ein Konsolidierer war ich nie – stand er in großen Lettern auf meiner mentalen Leinwand: den Anspruch leben und den Laden am Laufen halten!
Das hört sich einfach an, und, ehrlich gesagt, mir fiel es aber nicht sonderlich schwer. Teilt man den Slogan auf und lässt die einzelnen Teile isoliert für sich stehen, dann fällt sehr schnell auf, dass die Sätze für sich das eigentliche Lebenselixier der meisten Menschen sind.
Die einen entscheiden sich dafür, den Laden am Laufen zu halten, d.h. dem Tagesgeschäft mit seinen eigenen Gravitationskräften nachzugehen und die Ordnung, die sich daraus ergibt, zu konservieren. Diese Fraktion erwehrt sich auch mit dem Argument, dass die Geschäfte weiterlaufen müssen, gegen jedes Ansinnen auf Veränderung. Die andere Seite orientiert sich vollends auf das Mantra, den Anspruch leben zu wollen und blendet dabei die Notwendigkeit einer alltäglich Ordnung aus. Oft werden die Tagesgeschäfte sogar beargwöhnt und als überflüssig bezeichnet, solange nicht der Anspruch zur gelebten Wirklichkeit wird.

Bertolt Brecht, einmal gefragt, als er bereits zu den Großen am Dramaturgenhimmel seiner Zeit zählte, wie er denn sein Wirken einschätzte, antwortete mit dem Satz: „









Teilgenommen haben dieses Mal 749 Standesämter bundesweit, die über 830.000 Einzelnamen übermittelten. Damit sind fast 91 % aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst. Gemeldet wurden nahezu 65.000 verschiedene Namen.









Eine kürzlich in 'The Lancet' veröffentlichte Studie schätzt, dass die von den USA zwischen 1971 und 2021 verhängten Sanktionen zu – konservativ gerechnet – 38 Millionen Todesfällen führten:



Es ist amtlich: Das Jahr 1989 hat nie stattgefunden. Jene Hunderttausende, die damals auf den Straßen Leipzigs, Dresdens und anderen Städten „Wir sind das Volk“ riefen, litten vermutlich unter einer kollektiven Sonnenallergie und wollten einfach nur an die frische Luft. Denn glaubt man der aktuellen Nostalgie-Welle einiger Ostdeutscher, war die Deutsche Demokratische Republik ein einziges, von der Ostsee bis zum Erzgebirge reichendes Wellness-Resort.













Genau das ist ein klassischer Euphemismus: ein beschönigender Begriff, der etwas viel freundlicher klingen lässt, als es in Wirklichkeit ist. In diesem Video [siehe unten!] schauen wir uns an, warum dieser Begriff in die Irre führt, wie Euphemismen unsere Wahrnehmung manipulieren ― und was es mit unserem sogenannten „Gesundheitssystem“ wirklich auf sich hat.









Bertrand Arthur William Russell, 3. Earl Russell (* 18. Mai 1872 bei Trellech, Monmouthshire, Wales; † 2. Feb. 1970 in Penrhyndeudraeth, Gwynedd, Wales) war ein britischer Philosoph, Mathematiker und Logiker. Sein Principia Mathematica gilt als eines der bedeutendstes Werke des 20. Jahrhunderts über die Grundlagen der Mathematik. Er gilt als einer der Väter der Analytischen Philosophie.

















