Zeitziehungstour: Über die Bedeutung der Zeit in unserem Leben
► von Dirk C. Fleck
Wdh. vom 29. August 2017

In keinem Land der Welt gibt es pro Einwohner mehr Uhren im öffentlichen Raum als in Deutschland. Was sagt uns das? Dass es zu unseren Grundbedürfnissen gehört, immer zu wissen, was die Stunde geschlagen hat? Wohl kaum. Dass wir ohne die permanente zeitliche Verortung unsere Orientierung verlieren? Ich weiß es nicht. Welche Orientierung gäbe es denn zu verlieren? Es würde ja bedeuten, dass wir ein Ziel hätten, dass wir wüssten, wohin die Reise gehen soll.
Mal ehrlich, haben Sie den Eindruck, dass unsere zerrissene, dem Abgrund entgegen taumelnde Gesellschaft ein solches Ziel auch nur ansatzweise ins Auge gefasst hat? Gerechtigkeit zum Beispiel. Frieden mit sich und der Natur. Oder Toleranz und Mitgefühl, um etwas kleinere Brötchen zu backen.

Angesichts einer Situation, in der unsere von Psychopathen manipulierte Mediengesellschaft das Wort Krieg wieder prüfend in ihren Händen wiegt wie einen Kohlrabi auf dem Gemüsemarkt, ist der Wille, einen gemeinsamen Weg aus dem Dilemma zu finden, beim besten Willen nicht zu erkennen.
Was also könnte der Grund dafür sein, dass wir Menschen die von unseren Sinnen ganz anders wahrgenommene Wirklichkeit unter einem Zeitraster von Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten und Jahren ersticken, sie sozusagen in ein DIN-Format pressen, in eine Einheitsnorm, die dem wilden Treiben des Lebens nicht ansatzweise gerecht wird?







Der deutsche Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) hatte in seinen Berliner Jahren von 1927 bis zum Ende der Weimarer Republik 1933 seine produktivste Zeit. In wenigen Jahren stieg er zu einer der wichtigsten intellektuellen Figuren Berlins auf.
































Ob Watergate, das für die Enthüllungen über illegale Abhörpraktiken auf Geheiß des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon steht oder Waterkantgate [auch Barschel-Pfeiffer-Affäre], mit dem die dunklen Machenschaften eines schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten bezeichnet wurden — es existierte einmal ein investigativer Journalismus, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Herrschenden ganz genau auf die Finger zu schauen.
Wenn Lebenserfahrung zum Ausschlusskriterium wird, dann lebst Du im besten Deutschland aller Zeiten (ibDaZ).















Bertolt Brecht, einmal gefragt, als er bereits zu den Großen am Dramaturgenhimmel seiner Zeit zählte, wie er denn sein Wirken einschätzte, antwortete mit dem Satz: „






Teilgenommen haben dieses Mal 749 Standesämter bundesweit, die über 830.000 Einzelnamen übermittelten. Damit sind fast 91 % aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst. Gemeldet wurden nahezu 65.000 verschiedene Namen.