Kritisches Netzwerk - unsere Ambitionen u. Ziele. Einladung zur aktiven Teilhabe
und Eingang zum Diskussionsforum
Das KRITISCHE NETZWERK wurde als neues Projekt erstmals Ende 2010 öffentlich. Durch die Zusammenführung von Menschen mit netzpolitischem Interesse, engagierter Aktivisten, Netzwerke, Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen, Verbänden und Querdenker aus politisch-, ethisch-, sozial- u. umweltorientierten Bereichen wollen wir uns an gemeinsamen Aktionen beteiligen und vorallem gemeinsame Nenner für wirksame Öffentlichkeitsarbeit finden.
Die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürgern hat große Schnittmengen an Themen und Inhalten - diese gilt es effizient zu bündeln. Wir wollen dabei Mitstreiter/Innen auf Augenhöhe begegnen und uns zusammenschließen, um für gemeinsame Ziele zu kämpfen. Auf der Basis eines humanistischen Weltbilds und ohne egomanische Einzelinteressen kann so der Weg zu einer solidarischen Gesellschaft geebnet werden.
Abfall- u. Müllproblematik: Eingriff u. Auswirkungen auf unser Leben u. die Natur
...eine akribische Themenaufarbeitung von Peter A. Weber
Abfall - Konsum – Wachstum – Wohlstand – Zufriedenheit – Gesundheit ….ist eine Begriffsabfolge mit unglaublicher Verstrickung, gegenseitigen Abhängigkeiten und gefährlichen Mißverständnissen. Was manchen als Widerspruch erscheint, ist in Wirklichkeit eine Voraussetzung. Die Abfallproblematik hat viele Aspekte, wobei der Abfall auf der einen Seite selbst die Ursache für negative Folgeerscheinungen ist und auf der andern Seite nur ein Symptom unserer Wirtschaftsgesellschaft – oder um genauer zu sein – ein Produkt unseres neuen materiellen Weltbildes ist.

Gert Scobels gleichnamige Reihe im TV-Sender 3sat hat sich in der Ausgabe vom 2. Februar 2012 mit dem Themenkomplex Müll auseinandergesetzt. Die Thematik ist derartig vielschichtig, daß sie nur im unmittelbaren Zusammenhang mit sämtlichen anderen Gesellschaftsphänomenen behandelt werden und nie isoliert betrachtet werden darf. Weil ich diese Materie für derart bedeutsam für unser (Über-) Leben im Jetzt und der Zukunft erachte, hat es mich gereizt, sie zum Gegenstand meiner Reflektionen zu machen.
Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen ACTA und Fiskalvertrag / ESM
.....eine kritische Analyse von Peter A. Weber
Die beiden Vertragswerke ACTA und Fiskalvertrag / ESM möchten wir in einer Abhandlung zusammenfassen. Bei beiden besteht zumindest die Gefahr, daß demokratische Prinzipien ausgehebelt und nationalstaatliche Souveränitäten abgebaut werden. Während jedoch bei ACTA die Auswirkungen noch nicht so akut sind, haben wir es bei dem Fiskalvertrag und bei ESM schon mit einem von den Regierungen bereits beschlossenen bedrohlichen Vertragswerk zu tun, das nur noch durch die Parlamente abgesegnet werden muß.

A. ACTA-Abkommen
Über ACTA wurde in den letzten Tagen in praktisch jedem Medium berichtet, die Proteste und Demos häufen sich. Die ACTA-Kritik schlägt hohe Wellen, was zum Teil auch berechtigt ist. Trotzdem ist eine gewisse Skepsis gegenüber dem Tenor angebracht, denn es ist auffällig, daß sich kaum einer der Kritiker der Mühe unterzogen hat, den Originaltext einmal zu lesen und die davon real ausgehenden Gefahren auszufiltern und zu analysieren. Diesen kritischen Ansatz verdanke ich Helmut Schnug, meinem Kompagnon von KN, denn auch ich zählte anfangs zu den eher pauschalen Verurteilern. Wir haben uns daher vorgenommen, dieser Thematik mit gründlicher Recherche nachzuspüren und wollen uns damit auch bewußt von oberflächlicheren Berichterstattern unterscheiden.
Konsumenten: Wir haben die Macht. Nein zu Gentechnik - bye bye BASF
.....ein dringender Appell von Marie-Luise Volk
BASF verlagert „Grüne Gentechnik“ in die USA. Können wir jetzt davon ausgehen, dass es bei BASF zu einem Umdenken gekommen ist? Sicher nicht. Agro-Gentechnik ist der Garant, am patentierten Saatgut und entsprechendem Spritzmittel zu verdienen. Für manch dumpfbackigen Politiker ist die BASF-Ankündigung Grund genug, zu beklagen, dass es „eine Katastrophe für dem Wissensstandort Deutschland“ sei.
Nein, keine Katastrophe, sondern BASF hat nur eine folgerichtige Entscheidung auf eine realistische Entwicklung getroffen. Sie lautet: Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gentechnik auf dem Teller ab! Es ist die Antwort auf das vom Vorstandssprecher der BASF, Herrn Dr. Stefan Marcinowski, bereits im Juli 2009 aufgezeigte Akzeptanzproblem.
Es gibt aber noch ein weiteres Problem, was BASF zu schaffen macht: Es ist das wissenschaftliche Problem. Jetzt rächt es sich, in eine Hochrisikotechnologie investiert zu haben, deren wissenschaftlichen Grundlagen auf Theorien beruhen. Die Theorie heißt: Ein-Gen-ist-gleich-ein-Protein. Durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Epigenetik ist geklärt, dass das bisherige Denkmodell, was bisher für die Agro-Gentechnik hergehalten hat, untauglich ist. Schlicht und ergreifend gesagt, es hat sich wissenschaftlich überholt.
Die selbstverschuldete organisierte Verblödung u. Regression der Gesellschaft
A. Grundlagen der Entwicklung
a. allgemeine Grundlagen
Wenn man herausfinden will, warum der Mensch so ist, wie er ist oder warum er sich so entwickelt, wie er sich entwickelt, dann gehört dies sicherlich zu den komplexesten Themen der Menschheit überhaupt. Eigentlich müßte man bei dieser Erkenntnis bereits resignieren und denken, daß sich darüber schon klügere Köpfe als man selbst Gedanken gemacht haben. Trotzdem wollen wir nicht aufgeben und mit den grundlegenden Prägungskriterien des Menschen beginnen.

Neue Gesellschaft - Denkanstöße zur Veränderung unserer Lebensformen
Einige von uns haben sicherlich persönliche Erfahrungen gemacht im Bemühen, andere Menschen, unser Umfeld, die politischen / gesellschaftlichen Bedingungen oder den Schutz der Natur zum Positiven zu verändern. Dabei bleiben die erzielten Erfolge meist hinter unseren Hoffnungen und Erwartungen zurück. Das sollte uns aber NICHT entmutigen! Uns ist bewußt, daß es eine lange Anlaufzeit erfordert, um einen gesellschaftlichen Umdenkprozeß ins Rollen zu bringen und einen Wandel mit nachhaltig positiven Resultaten herbeiführt. Jeder kann und sollte seinen Beitrag dazu leisten - man muß nur wollen und den Lauf der Dinge nicht widerstandslos und resigniert hinnehmen!

Wenn es überhaupt ein alternativloses Handeln und ein Ziel gibt, für das sich der Einsatz lohnt, dann doch das Engagement für eine bessere gemeinsame Zukunft! Wer das nicht begreift, wird vom Handelnden zum Getriebenen, läßt sich gängeln und liefert sich fatalistisch dem Schicksal aus.
Erich Fromm – eine Würdigung seines Wirkens
Erich Fromm (1900-1980) ist als bedeutender Humanist des 20. Jahrhunderts bekannt. Als Psychoanalytiker, Sozialpsychologe und Gesellschaftskritiker schrieb er mit großer Leidenschaft beeindruckende Werke, welche bis heute absolut nichts an Aktualität eingebüßt haben – ganz im Gegenteil!
Er war ein weiser Vordenker und Visionär mit geradezu verbüffenden Fähigkeiten, die Entwicklung der Gesellschaft so genau vorhersagen zu können, daß man sich heute – Jahrzehnte nach den Veröffentlichungen – geradezu ertappt fühlt und in einen vorgehaltenen Spiegel blickt.
Seine Beschreibung eines »neuen Menschen und einer neuen Gesellschaft« ist eine durchdringende Vision eines humanistischen Sozialismus, der sich an die Antwort auf die einfachste aber auch paradoxeste aller menschlichen Fragen hält – die Bedeutung des Seins.


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